Literatur über die Höhlen Obwaldens und deren Erforschung
![]() | Die Höhle W1 am Widderfeld Stock Eine Schriftenreihe über ausgewählte Höhlen in Obwalden und Nidwalden, Ausgabe Nr. 2 Die Karst- und Höhlenforschung hält auch nach bereits jahrzehntelanger, intensiver Forschung immer wieder Überraschungen bereit. Dazu gehört konkret die Höhle «W1 am Widderfeld Stock», Gemeinde Wolfenschiessen, die in dieser Schrift im Mittelpunkt steht. Sie ist erst dank dem Hinweis von Hans Röthlin sen. – der vor rund fünfzig Jahren beim Wildheuen auf die Höhle gestossen ist – den Höhlenforschern bekannt geworden. Obwohl der Höhleneingang gross ist, bleibt sie auch den schärfsten Blicken verborgen, solange man nicht direkt vor ihr steht. Dafür sorgt die Topografie. Mit ihrer Gesamtlänge von 80m kann die Höhle W1 keine Rekorde brechen. Und trotzdem ist sie für die Forschung ein wichtiges Mosaikstück. Aufgrund ihrer Höhenlage und vor allem der Ausformung der Höhlengänge sind wertvolle Rückschlüsse auf die ehemalige Landschaftsbildung möglich, wie sie sonst kaum zu finden sind. Die Höhle W1 am Widderfeldstock. Autor Martin Trüssel. 16 Seiten, durchgehend 4-farbig mit 18 Fotos und Grafiken. Preis: Selbstkostenpreis Fr. 8.– plus Porto. Eigenverlag. Bezugsquelle: Martin Trüssel, Rosenrain 1, CH-6055 Alpnach, info@neko.ch, Tel. 041 661 15 20. |
![]() | Die Franzosenhöhle am Bürgenstock Eine Schriftenreihe über ausgewählte Höhlen, Ausgabe Nr. 1 Die Franzosenhöhle am Bürgenstock ist eine Höhle, an der im Laufe der Zeit wohl schon Tausende von Menschen vorbeigewandert sind ohne dies zu bemerken. Sie liegt direkt am Wanderweg kurz vor dem höchsten Punkt des Bürgenstocks, östlich des Hammetschwandlifts. Die Höhle ist ein Spiegelbild der landschaftlichen Entwicklung dieses prominenten Berges, der steil aus dem Vierwaldstättersee hinausragt, und sie ist ein Archiv vergangener Zeiten. Die 32 Seiten umfassende Schrift gibt anhand der Beobachtungen in und rund um die Höhle spannende und auf den neuesten Stand gebrachte Informationen über Geologie, Eiszeitgletscher, prähistorische und historische Bergstürze, die bis nach Luzern Flutwellen ausgelöst haben, unterirdische Entwässerung, Klima sowie Pflanzen- und Tierwelt. Zahlreiche Grafiken und Bilder dokumentieren die kurz gefassten Texte, sodass auch ohne besondere Fachkenntnisse ein tieferes Naturverständnis aufgrund der Karst- und Höhlenforschung entsteht. Durch Steinschläge und Felsabbrüche ist der Bürgenberg in die Schlagzeilen geraten. Die Schrift gibt spannende Hintergrundinformationen zu diesem Berg. Dazu gehören auch historische Informationen. Während des Franzosenüberfalls im Jahr 1798 versteckten sich Frauen und Kinder in dieser Höhle. Damit lässt sich auch die Herkunft des Höhlennamens erklären. Die Franzosenhöhle am Bürgenstock. Autor Martin Trüssel. 32 Seiten mit 43 Grafiken und Fotos. Preis: Selbstkostenpreis Fr. 15.– plus Porto. Eigenverlag. Bezugsquelle: Martin Trüssel, Rosenrain 1, CH-6055 Alpnach, info@neko.ch, Tel. 041 661 15 20. |
![]() ![]() ![]() | Vom Fuchsloch zur Schrattenhöhle (Bd. 1 bis Bd. 3) Die vorliegende Buchreihe von Band 1 bis Band 3 ist wohl in dieser Art mit knapp 1000 Seiten das umfangreichste Werk innerhalb der schweizerischen Höhlenforschung. Es ist ein einmaliges und zu hundert Prozent vollständiges Zeitdokument, das die spannende Entdeckungs- und Forschungsgeschichte von den Höhlen Obwaldens und insbesondere der Melchsee-Frutt widerspiegelt. Zum ersten Mal gab die Höhlenforscher-Gemeinschaft Trüssel im Jahr 1999 eine aktuelle Gesamtübersicht über ihre Tätigkeit, von 1976 bis 1998 in den ersten zwei Bänden heraus. Die Publikation enthält tagebuchartig alle Entdeckungen, Rückschläge, Entwicklungen und Projekte seit der Aufnahme der Forschung auf der Melchsee-Frutt vor über zwanzig Jahren. Darunter befinden sich unzählige packende Erlebnisberichte. Im 3. Band, der im Dezember 2003 erschienen ist, sind die Forschungsjahre 1999 bis 2003 bis zur Gründung der Höhlenforscher-Gemeinschaft Unterwalden (HGU), die die HGT ablöst, enthalten. Das dreibändige Werk ist nicht nur eine Forschungschronik, es ist auch eine Forscherbiographie, hängen doch die Ergebnisse der Forschung massgeblich vom Engagement, Ideenreichtum und von der Beharrlichkeit des Forschungsteams ab. Die erzählerische Form macht das Buch auch für Nichthöhlenforscherinnen und Nichthöhlenforscher zu einer spannenden Lektüre. Die vielen dokumentarischen Abbildungen vermitteln zudem hautnahe Eindrücke von einer fremden, einzigartigen Welt, die uns so nahe und doch so fern ist. Trüssel, M.: Vom Fuchsloch zur Schrattenhöhle, Bd. 1 + Bd. 2 (Doppelband), 22 Jahre Forschung und 5 Jahre Vorgeschichte: Bd.1 und Bd. 2 (704 Seiten), HGT-Verlag, Alpnach, 1999. Die beiden Bände enthalten eine lückenlose Forschungsgeschichte der Höhlenforscher-Gemeinschaft Trüssel (HGT) seit der Aufnahme der Forschungstätigkeit im Kanton Obwalden mit Schwerpunkt Melchsee-Frutt von 1976 bis 1998. ISBN 3-9521 621-0-8 (Doppelband 1 + 2) Trüssel, M.: Vom Fuchsloch zur Schrattenhöhle, Bd. 3, 276 Seiten, HGT-Verlag, Alpnach, 2003. Der dritte Band umfasst die Forschungsjahre 1999 bis 2003. ISBN 3-9521621-3-2 (Bd. 3) Preise: Alle drei Bände als Gesamtwerk: Fr. 120.- (Fr. 27.- Rabatt) Band 3: Fr. 49.– (Selbstkostenpreis). Bestellung: info@neko.ch, Tel. 041 661 15 20 (M. Trüssel) |
![]() | HGT-Tätigkeitsbericht 1999 Aktuelle Berichterstattung der Höhlenforscher-Gemeinschaft Trüssel (HGT) über ihre laufende Forschung im Jahr 1999 in Obwalden, insbesondere auf der Melchsee-Frutt, als Fortsetzung zum 705-seitigen Doppelband «Vom Fuchsloch zur Schrattenhöhle». Trüssel, M.: HGT-Tätigkeitsbericht 1999: 50 Seiten, 26 Abbildung, 3 Tabellen. HGT-Verlag, Walliswil b. Wangen, 2000. |
![]() | HGT-Tätigkeitsbericht 2000 Aktuelle Berichterstattung der Höhlenforscher-Gemeinschaft Trüssel (HGT) über ihre laufende Forschung im Jahr 2000 in Obwalden, insbesondere auf der Melchsee-Frutt, als Fortsetzung zum 705-seitigen Doppelband «Vom Fuchsloch zur Schrattenhöhle». Trüssel, M.: HGT-Tätigkeitsbericht 2000: 52 Seiten, 30 Abbildung, 3 Tabellen. HGT-Verlag, Walliswil b. Wangen, 2001. |
![]() | HGT-Tätigkeitsbericht 2001 Aktuelle Berichterstattung der Höhlenforscher-Gemeinschaft Trüssel (HGT) über ihre laufende Forschung im Jahr 2001 in Obwalden, insbesondere auf der Melchsee-Frutt, als Fortsetzung zum 705-seitigen Doppelband «Vom Fuchsloch zur Schrattenhöhle». Trüssel, M.: HGT-Tätigkeitsbericht 2001: 58 Seiten, 29 Abbildung, 4 Tabellen, 1 Höhlenplan. HGT-Verlag, Walliswil b. Wangen, 2001. |
![]() | Karst- und Höhlenforschung in Ob- und Nidwalden In dieser Publikation werden die verschiedenen Forschungsdisziplinen der Karst- und Höhlenforschung an exemplarischen Beispielen dargestellt. Dazu gehören Geologie, Hydrologie, Höhlenklimatologie, Biologie, aber auch Sagenforschung sowie Karst- und Höhlenschutz. Blättler, H.; Gubler, Th.; Morel, Ph.; Rohner, A.; Trüssel, M. und Trüssel, P.: Karst- und Höhlenforschung in Ob- und Nidwalden, Bd.1 (172 Seiten). Hrsg. Naturforschende Gesellschaft Ob- und Nidwalden (Nagon), 1997, Grafenort. Die Publikation gibt einen fundierten Querschnitt durch die facettenreiche Forschungstätigkeit in Unterwalden. ISBN 3-9521401-0-4 |
![]() | 10 Jahre Schrattenhöhle-Forschung Zehn Jahre nach der Entdeckung der Schrattenhöhle gibt die Höhlenforscher-Gemeinschaft Trüssel (HGT) eine Forschungschronik über die grösste Höhle Obwaldens und zugleich die fünftlängste der Schweiz heraus. Trüssel, M.: 10 Jahre Schrattenhöhle-Forschung, 1994, 20 Seiten, HGT-Verlag, Walliswil bei Wangen. Eine Forschungschronik der längsten Höhle Obwaldens bzw. der fünftlängsten Höhle der Schweiz von 1984 bis 1994. |
![]() | Stalactite – Schwerpunkt Melchsee-Frutt Die Zeitschrift der Schweizerischen Gesellschaft für Höhlenforschung (SGH) widmet eine ganze Ausgabe schwerpunktmässig der Karstregion Melchsee-Frutt. Des Heft enthält Beiträge zur Geologie und Hydrologie im Melchtal, zur Schrattenhöhle, über Holozäne Tierknochenfunde in einem der Schrattenhöhle-Eingänge, Beschreibung von Schneckenfunden, Beobachtungen zur Moos- und Flechtenflora der Höhlen im Gebiet der Melchsee-Frutt, eine Übersicht über Fledermäuse in Höhlen und Stollen sowie eine Beschreibung der «Speleodisc», eine Drehscheibe mit sofortig verfügbaren Höhleninformationen. Bisang, I.; Gubler, Th.; Morel, Ph.; Trüssel, Cl.; Trüssel, M. und Trüssel, P., Redaktion: Trüssel, M.: Schwerpunktausgabe der Fachzeitschrift «Stalactite» Nr. 2/1990 (63 Seiten), über die Karst- und Höhlenforschung Melchsee-Frutt, 1990, Hrsg. Schweizerische Gesellschaft für Höhlenforschung, Lausanne. |
![]() | Faltprospekt NeKo-Stiftung Zur Gründung der Stiftung Naturerbe Karst und Höhlen Obwalden (NeKO) hat die Stiftung ein sechsseitiges Faltprospekt herausgegeben, in dem die Bedeutung und Schutzwürdigkeit von Karst und Höhlen in Obwalden und die Aufgaben der Stiftung beschrieben und illustriert werden. Interessierte können sich zudem an einem Wettbewerb beteiligen mit Einsendeschluss jeweils am 30. April 2003 und 30. April 2004. Bezugsquelle: Bezugsquelle: Stiftung NeKo c/o Martin Trüssel, Rosenrain 1, CH-6055 Alpnach, info@neko.ch, Tel. 041 661 15 20. (Bezug ist kostenlos). |
![]() | Broschüre zum Graustockkarst Anlässlich der Graustockkarstexkursion vom 22. August 2004 erstellte Broschüre über die Schutzwürdigkeit des durch das Schneeparadies Melchsee-Frutt Titlis Hasliberg bedrohten Graustockkarstes. Die Broschüre enthält Informationen über Flora, Fauna, Geologie und Nachthimmel im Graustockkarst. Lohman Volker Stiftungsrat NeKO. Bezugsquelle: Die Broschüre kann Gratis Auf dieser Webseite unter Downloads als PDF Datei heruntergeladen werden. |
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