Die Initianten der NeKO-Stiftung – die Höhlenforscher-Gemeinschaft Trüssel (HGT) – haben im Jahr 2003 zusammen mit der Höhlen-Gruppe Hergiswil (HGH) nach jahrzentelanger Forschung ohne vereinsrechliche Strukturen einen Verein gegründet: die Höhlenforscher-Gemeinschaft Unterwalden (HGU). Bis 2010 waren Martin Trüssel und  Hubert Blätter Co-Präsidenten. Seit 2011 ist Hubert Blättler Präsident und Martin Trüssel Forschungskoordinator in Obwalden und Nidwalden. Die HGU engagiert sich in beiden Kantonen für die weitere wissenschaftliche Forschung und den Schutz der Karst- und Höhlenwelt (www.hgu.ch).

Nachfolgend ein kurzer Rückblick auf die Forschungsgeschichte in Obwalden: Die Höhlenforschung in Obwalden wurde auf der Melchsee-Frutt 1976 von den Höhlenforschenden Gebrüdern Trüssel (HGT) aufgenommen, bestehend aus den vier Brüdern Pankraz (1953), Christoph (1954), Clemens (1956) und Martin Trüssel (1960). Bereits zwei Jahre zuvor fand eine Expedition ins Mondmilchloch am Pilatus statt.

Anfang der 1990er-Jahre erweiterten die vier Brüder die Gruppe zur Höhlenforscher-Gemeinschaft Trüssel. Heute beteiligen sich an der Höhlenforscher r-Gemeinschaft Trüssel neben den vier Brüdern Trüssel der Geologe Thomas Gubler (seit 1988) sowie Franziska Spahr Trüssel (ebenfalls seit 1988) und die initiativen Nachwuchsforscher Simon Berger und Thomas Breu. Kurze Zeit späger kamen Angelina Huwiler sowie die beiden Geschwister Katharina und Ueli Fischer hinzu. Forschungskoordinator ist Martin Trüssel. Die Forschung wird nach wie vor nebenberuflich betrieben.

Schon in der Jugendzeit entwickelten Clemens und Martin Trüssel eine neue Vermessungstechnik (die heute im Stollenbau Anwendung findet). Für diese Erfindung erhielten die beiden zuerst die Goldmedaille am WettbewerbSchweizer Jugend forscht und in der Folge den ersten Preis am European Philips Contest for Young Scientists and Inventors in den Niederlanden. Seither sind verschiedene Neuentwicklungen und Forschungsprojekte initiiert worden.

Ab 1976 bis zur Gründung der HGU im 2003  investierte die HGT zeitlich für die Erforschung der Höhlen über 13 Mannjahre. Seither ist die HGU mit ihren Mitgliedern in wiederkehrendem Einsatz. Der HGU stehen für die verschiedenen Forschungsprojekte diverse Spezialisten zur Seite.